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21.02.2014

Automatisierte und integrierte Zollprozesse ermöglichen schnellere Abläufe im Transportgeschäft

Lastfuhrbetrieb Dirk Krause profitiert von der automatisierten Beantragung des Verwahrerwechsels für Umfuhren im Hamburger Hafen Die Organisation und Durchführung von Containertransporten insbesondere zu und von den Hamburger Containerterminals bestimmen den Arbeitsalltag im Lastfuhrbetrieb Dirk Krause. Um jedem Kunden den bestmöglichen Service bieten zu können, erfolgen die Disposition des Fuhrparks und die Abstimmungsprozesse mit den Containerterminals sowie die Zollabwicklung elektronisch unterstützt. Hierfür bedient sich das Unternehmen bereits seit 2007 der Softwarelösungen der DAKOSY Datenkommunikationssystem AG mit Sitz in Hamburg.
Für die Kommunikation mit den Terminals nutzt Dirk Krause die Software UNIKAT GE Truck. Im Hamburger Büro erfassen und senden drei Disponenten arbeitstäglich mehr als 100 Transportvoranmeldungen für Containeranlieferungen und -abnahmen im Hamburger Hafen. Von den Terminals kommen umgehend aktuelle Statusinformationen zurück. Dabei wird auch über etwaige Fehler in den Transportvoranmeldungen informiert, z. B. falsche Containerangaben oder fehlende Freistellungen.
Mit Hilfe der Statusinformationen können die Disponenten die Transporte exakt planen. Für jeden Transport wird ein Tourenplan erstellt und an das betreffende Terminal geschickt. Der Tourenplan enthält die Transport-Details. Dazu gehört zum Beispiel die geplante Ankunftszeit des Fahrers. Die Terminals können anhand dieser Informationen vorausschauend und termingerecht disponieren. Der Lastfuhrbetrieb Dirk Krause hat seinen gesamten Fuhrpark mit GPS-Geräten ausgestattet. Über eine digitale Straßenkarte besteht zeitgenaue Kenntnis, wo sich welches Fahrzeug aufhält und ob die avisierte Ankunftszeit, die im Tourenplan angegeben ist, eingehalten werden kann. Bei Verspätungen erhalten die Terminals umgehend korrigierte Tourenpläne mit den neu berechneten Ankunftszeiten. Die Terminals sind dadurch immer informiert, lassen die Fahrzeuge beim Eintreffen die Interchange-Bereiche zügig passieren und ermöglichen eine schnelle und reibungslose Abfertigung. Leer- und Fehlfahrten sowie unnötige Wartezeiten an den Terminals sind auf ein Mindestmaß reduziert.


Automatisierte Beantragung des Verwahrerwechsels sorgt für weitere Zeiteinsparungen
Rund 30% der Containertransporte, die Dirk Krause abwickelt, sind Umfuhren innerhalb des Zollamtsbezirks Hamburg-Waltershof. Für diese muss vor der Abholung am Terminal ein sog. ATLAS-Verwahrerwechsel beantragt werden, da die Terminals die Container erst freigeben, wenn die Verwahrung nicht mehr bei ihnen liegt. UNIKAT GE Truck verfügt über eine integrierte Funktion, die diesen Zollprozess optimal unterstützt. Sobald Dirk Krause die ATB-Nummer des Containers in die Transportvoranmeldung einträgt, wird diese automatisiert von UNIKAT GE Truck an die Zollsoftware ZODIAK gesendet. Dort ruht sie, bis über die Import Message Platform die Lösch-Ist-Meldung für den Container eingeht. Automatisiert wird nun von ZODIAK der Verwahrerwechsel bei ATLAS beantragt. Die ATLAS-Rückmeldung - im positiven Fall die Verwahrungsmitteilung - wird wiederum automatisiert an UNIKAT GE Truck übertragen und den Disponenten angezeigt. Nun kann der Tourenplan erstellt, an das Terminal gesendet und der Container abgeholt werden.
Dirk Krause ist sehr zufrieden mit UNIKAT GE Truck. "Die Abstimmungsprozesse mit den Terminals müssen reibungslos funktionieren. Dank der Ausstattung der Fahrzeuge mit GPS und der Nutzung von UNIKAT GE Truck behalten wir die Transportprozesse im Blick, können die Warte- und Fahrzeiten für die Fahrer optimieren und letztlich die Aufträge kundengerecht abwickeln. Auch hat sich der Aufwand bei der Auftragserfassung durch UNIKAT GE Truck reduziert, da wir die Containerinformationen innerhalb einer Transportvoranmeldung beliebig oft kopieren können. Ein ganz großes Plus ist der automatisierte Verwahrerwechsel an ATLAS. Der Zollprozess ist schneller abgeschlossen, obwohl wir selbst in ZODIAK nichts mehr eingeben müssen."
Über den Lastfuhrbetrieb Dirk Krause:
Dirk Krause gründete seinen Lastfuhrbetrieb im Jahr 1999 in dem kleinen Ort Walkendorf in Mecklenburg-Vorpommern. Anfangs war er selbst sein einziger Mitarbeiter und der Fuhrpark umfasste einen gebrauchten LKW. Schnell entwickelte sich das Unternehmen zu einem stattlichen Betrieb mit heute 45 Angestellten. Vor rund zehn Jahren eröffnete er am Ellerholzdamm im Hamburger Hafen ein zusätzliches Büro, um die wachsende Anzahl von Containertransporten von und zu den Hamburger Containerterminals besser koordinieren zu können. Sein Fuhrpark umfasst inzwischen 38 Sattelzugmaschinen sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Containerchassis, mit denen er neben den gängigen Standardcontainergrößen auch Kühl-, Abfall- und Gefahrgutcontainer aller Klassen transportieren kann.

Als einer der führenden IT- und Softwaredienstleister für die Transportwirtschaft und die logistischen Bereiche von Handel und Industrie bietet die in Hamburg ansässige DAKOSY AG seit 1982 zukunftsweisende Lösungen an, insbesondere für die internationale Speditions- und Zollabwicklung. Weitere Softwareschwerpunkte liegen in der Gefahrgut- und Verkehrsträgerabwicklung. Über die hochmodernen Rechenzentren wickeln mehr als 2.200 Unternehmen deutschland-, europa- und weltweit ihre Geschäftskommunikation ab. Zu diesem Verbund gehören sowohl international agierende Handelshäuser, Markenartikler und Industrieunternehmen, als auch Spediteure, Carrier (Luft und See), Linienagenten, Verkehrsträger und Behörden (Zoll, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr etc.).
Darüber hinaus betreibt DAKOSY das Port Community System für den Hamburger Hafen. Alle in die Export-, Import- und Transitprozesse involvierten Unternehmen und Behörden können durch die Nutzung der Services und Anwendungen von DAKOSY ihre Transportprozesse schnell und elektronisch unterstützt abwickeln.






Firma: DAKOSY Datenkommunikationssystem AG

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